Höppemöcke - Das sind wir

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Die Höppemöcke

Wie alles begann und wie es so bei den Höppemöcke ist.

Auf Initiative einiger Damen um Marie Sybill Ratz gründete sich aus der Frauengemeinschaft Allrath der Karnevalsclub "Den he hält mer zusamme" Um diesen Verein ins richtige Fahrwasser zu leiten, bedurfte es der Hilfe des TV Allrath 1912 e.V..

 

Im Oktober 2008 traf man sich zur ersten Besprechung im Hause der Familie Ratz. Auf der Eckbank in der Wohnküche, hatten die Herren Andreas Palmowski, Holger Vleeschhouwers und Franz-Josef Weihrauch platz genommen. Das Organisatorische wurde durch Marie Sybill angesprochen. Die vorgenannten Herren erklärten, dies umgehend zu erledigen; denn Sie kannten sich ja aus.

Plötzlich äußerte Marie Sybill einen Wunsch. Es wäre ja sehr schön, wenn ein Männerballett auf unseren Sitzungen auftreten würde.

Eine Minute absolute Stille. Andreas guckte zu Boden. Holger trank an seiner Flasche Bier. Plötzlich sagte Franz-Josef; kein Thema, dass machen wir vom Geschäftsführenden Vorstand des TV Allrath. Andreas und Holger guckten Franz-Josef entsetzt an. Die Antwort beider: Naja, wenn du meinst, dann machen wir dass.Marie Sybill war begeistert. Andreas und Holger waren entsetzt. Am nächsten Tag wurde Schatzmeister Paul-Andreas gefragt. Seine Antwort: Das bisschen „Höppe“, dat schaffen wir schon.

Die nächste Frage, wer trainiert uns? Auch hier zeigte sich kurzfristig eine Lösung ab. Franz-Josef fragte Yvonne Reisepatt, Tanztrainerin im TV Allrath 1912 e.V.. Yvonne sagte sofort zu. Yvonne hatte bereits als Funkemariechen in Neuss getanzt und somit Topvoraussetzungen für diesen sehr anspruchsvollen und anstrengenden Trainerjob.

Es fehlten aber noch zwei Tänzer. Wen sollen wir fragen? Wer würde diesen Spaß mitmachen? Wir fragten unseren BSV-Grenadiermayor Harry Titzer. Harry sagte ebenfalls spontan zu und kümmerte sich um den 6. Mann; Unseren damaligen Schützenkönig Ralf Nitschke.

 Somit war das Männerballett geboren.

Die nächste Frage, welchen Tanz wollen wir aufführen? Nach einer sehr sehr kurzen Diskussion entschied unsere Trainerin, wir führen ein Teil aus Schwanensee auf. Gesagt getan. Nun musste ein Name für unser Ballett her. Keiner unserer Tänzer hatte die richtige Idee. Während der Generalprobe zur Allrather Sitzung fragte Ruth, wie sie uns ankündigen sollte? Unsererseits nur Achselzucken. Dann kam Ruth die erleuchtende Idee. Nennt euch Höppemöcke. (Anmerkung: in 2008 gab es in Allrath eine Mückenplage)

Wir hatten einen Namen: Die Höppemöcke

Dann war es soweit. Wir durften erstmalig auftreten und schnupperten die Luft der „Großen Showbühne“. Ein Virus hatte uns befallen, der uns zu tänzerischen Höchstleistungen trieb.

Wir mussten feststellen, dass 6 Tänzer für ein Ballett etwas wenig sind. Durch Krankheit oder Beruf kann schon mal ein Tänzer ausfallen. Wir entschieden uns zu expandieren. Mehrere Männer hatten davon gehört, dass es in Allrath ein „erstklassiges“ Männerballett gibt. Es gab viele Interessenten, die gerne mittanzen wollten. Wir entschieden uns für Paul Meuter und Horst Giffels. Paul Meuter hatte bereits einschlägige Erfahrung im Tanzen (Schwerpunkt Lambada). Horst Giffels war in seiner Jugend einmal Prinz Karneval irgendwo in der Früheifel in der Nähe von Bonn. Somit hatten beide optimale Voraussetzungen für die Allrather Höppemöcke.

Wir gingen in das zweite Jahr; 8 Tänzer und eine Trainerin. Wieder die Frage, was tanzen wir? Unsere Trainerin Yvonne, unter uns nur Coach genannt, beschloss demokratisch das Programm für das zweite Jahr. Das zweite Jahr brachte uns den absoluten Durchbruch. Wir waren gefragt, Terminanfragen überschütteten unseren Coach, der nun auch unser Manager sein darf. Durch die vielen Terminanfragen bekamen wir ein Problem. Bedingt durch Schichtarbeit, Bereitschaftsdienste mussten wir einige Termine absagen, da eine Stammbesetzung von 7 Tänzern nicht gewährleistet werden konnte.

Das Ergebnis hieraus: Ein weiterer Tänzer musste her. Nun wieder die Fragen, wen nehmen wir? Wer passt zu uns? Die Wahl fiel dann auf Walter Duis.

Nun starteten wir in das dritte Jahr. Wieder die Frage, welches Programm tanzen wir? Es folgte wieder die demokratische Entscheidung unseres Coaches. Es ist ja auch richtig, dass unser Coach demokratisch alleine entscheidet. Wenn wir neun Männer entscheiden müssten, würden wir nie ein Programm auf die Beine bekommen. Unser Trost, wir dürfen ja auch bei der Choreografie und bei der Köstümwahl ein wenig mitreden. Zu viel Mitsprecherecht ist bei Männern ja auch nicht immer gut.

Nach einigen Auftritten im 3. Jahr können wir feststellen, dass unser Coach mit der Programmauswahl wieder einen Volltreffer gelandet hat. Ach ja, seit einiger Zeit haben wir die Nummer 1 und die Nummer 2 in unseren Reihen. Wer mag das wohl sein?

Nun möchte ich meine etwas lustige und nicht so ernst gemeinte Entstehungsgeschichte der Höppemöcke schließen. Wir haben immer noch sehr viel Spaß am Tanzen und freuen uns tierisch auf die nächsten Auftritte.

Kleine Anmerkung:

Wir nehmen unsere Auftritte sehr ernst, dafür sorgt der Coach und die Nummer 1.

 Neugierig geworden?

Dann weiter blättern.

 Viel Spaß