TV Allrath 1912 e.V.


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Taekwondo

Kampfsport Taekwondo

Grundgedanke des Taekwondos ist die waffenlose Selbstverteidigung durch Einsatz des eigenen Körpers. Das Mutterland dieser besonderen asiatischen Kampfkunst ist Korea. Die Bezeichnung Taekwondo setzt sich aus folgenden Worten zusammen:

Tae = Fuß (Einsatz von Fußtechniken),
Kwon = Faust (Einsatz von Handtechniken),
Do = Weg (hiermit ist die geistige Komponente gemeint, die persönliche Entwicklung und Charakterbildung).

Mittlerweile hat sich Taekwondo zum modernen Fitnesssport mit Wettkampfcharakter entwickelt, bei dem der ganze Körper beansprucht wird. Gerade zum Abbau von Aggressionen und Stress ist Taekwondo eine ge-eignete Sportart, da Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Flexibilität von Geist und Körper gleichermaßen gefördert werden.
Neben der körperlichen Erfahrung der eigenen Physis spielen beim Taekwondo die mentalen Aspekte eine wesentliche Rolle. Die wichtigsten Voraussetzungen beim Training sind Fairness und gegenseitiger Respekt. Wer Taekwondo betreibt, lernt schnell seine eigenen Stärken und Schwächen kennen. Der meditative Charakter des Taekwondo und die Auseinandersetzung „mit sich selbst“ bewirken, neben der aktiven Teilnahme am Sport, ein besseres Gefühl für den eigenen Körper und der inneren Befindlichkeit.

Taekwondo gliedert sich in drei Bestandteile


1. Bruchtest




Das Zerschlagen von Brettern und Steinen ist für den Laien die spektakulärste Disziplin. Der Bruchtest ist daher auch am meisten bekannt. Für den Außenstehenden erscheint Taekwondo deshalb primär aus solchen Übungen zu bestehen. In Wirklichkeit aber werden Bruchtests nie geübt. Sie resultieren aus den technischen Übungen.
Für den Bruchtest reift der Schüler im Laufe der Zeit heran. Vor allem die geistige Einstellung ist ausschlag-gebend. Neben perfekter Technik ist der unbedingte Wille und Selbstvertrauen nötig. Allein durch Kraft lassen sich solche Aufgaben nicht lösen.
Nicht Perfektion, sondern der Weg ist das Ziel. Der Bruchtest ist deshalb nie Selbstzweck, sondern der Nachweis für jeden Grad der Einheit von Körper und Geist, den der Übende an diesem Punkt seines Weges erreicht hat.




2. Freikampf



Der Freikampf ist die unmittelbare Konfrontation mit einem Gegner und wird ohne Kontakt ausgetragen. Alle Techniken müssen rechtzeitig vor dem Partner abgestoppt werden, ohne diesen zu verletzen. Gegenüber dem Vollkontaktkampf anderer Systeme, bei dem die Vielzahl der möglichen Bewegungen nur auf einige wenige, punktebringende Techniken beschränkt sind, wird durch den kontaktlosen Freikampf im traditionellen Kwon, Jae-Hwa Taekwondo die volle Breite aller Bewegungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Diese Art des Freikampfes, dessen Sinn das geistige Aufbauen und nicht das körperliche Zerstören ist, fördert vor allem die Kreativität des Ausführenden.
Man lernt den Respekt vor der Persönlichkeit des Partners ebenso wie die Fähigkeit, reflexartig und entsprechend auf unvorhersehbare Aktionen zu reagieren.



3. Hyong (Form)




In alten Zeiten übten Schüler noch nicht mit Partnern, aus Sorge sie zu verletzen. So wurden bestimmte Bewegungsabläufe festgelegt, die Formen des kore-anischen Hyongs. Die Hyong im traditionellen Taekwondo stellt eine Auseinandersetzung mit imaginären Gegnern dar, bei der speziell Gedächtnis, Koordination und Atmung geschult werden. Sie ist eine vorgeschriebene Reihenfolge von Abwehr- und Angriffstechniken, in deren Darstellung und Interpretation sich die Persönlichkeit des Ausführenden wiederspiegelt. Im traditionellen Taekwondo gibt es insgesamt 20 verschiedene Hyongs, in deren Namensgebung und Schrittmuster die Geschichte und Persönlichkeit Koreas wiedergegeben ist.


Unsere Trainingszeiten

Bambini gemischt 3 bis 6 Jahre
Montag, 16.00 – 17.00 Uhr

Kinder gemischt 7 bis 13 Jahre
Montag, 17.00 – 18.30 Uhr
Donnerstag, 17.00 – 18.30 Uhr

Jugendliche ab 14 Jahre und Turnhalle Allrath
Donnerstag, 18.30 – 20.00 Uhr



Alle Übungsstunden finder in der Allrather Turnhalle statt. Unser erfahrener Trainer Guido Lagast
(2. Dan) freut sich auf Ihre Teilnahme.



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